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24. Januar 2013

Deutsche Geschichte – Hermannsdenkmal

Hermann der Cherusker – Teil Deutscher Geschichte

Hermann der CheruskerIm Süden des schönen Teutoburger Waldes, etwa sieben Kilometer von Detmold entfernt, befindet sich das für Deutschland sehr bedeutungsvolle Hermannsdenkmal im Besitz des Landesverbandes Lippe. Schon von Weitem kann man das herrliche Denkmal sehen. Hermann der Cherusker war der damalige Fürst seines Stammesverbandes im alten Germanien. Unter seiner Führung gelang es dem germanischen Herr, seinen römischen Feinden insgesamt drei Legionen abzunehmen. Das geschah im Jahre 9 nach Christus während der legendären Schlacht im Teutoburger Wald. Bis heute gilt Hermann der Cherusker, den viele offizielle Quellen mit Namen Arminius benennen, als der Befreier Germaniens. Sein eindrucksvolles Denkmal erinnert noch heute an seine Heldentaten. Entworfen wurde das Denkmal von Ernst von Bandel, einem Bildhauer und Architekten, die Fertigstellung fiel auf das Jahr 1875. Sie dauerte nicht weniger, als 37 Jahre. Weil sie als Kolossalstatue errichtet wurde, ist diese Vollplastik weitaus größer, als ihr menschliches Vorbild. Bis ins Jahr 1886 trug das Hermannsdenkmal den sensationellen Titel der höchsten Statue der Welt.

Teutoburger Wald und Umgebung

Das Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald ist eine der beliebtesten deutschen Sehenswürdigkeiten. In jedem Jahr strömen hundert Tausende von Besuchern herbei, um es zu sehen. Bei einem Großteil von ihnen handelt es sich um Schulklassen oder Studentengruppen. Das Hermannsdenkmal soll an die schreckliche Zeit der Kriege erinnern und ein Mahnmal für den Frieden sein. Neben der Geschichte, die hinter dem Kunstwerk steht, ist auch seine Umgebung höchst interessant. So befinden sich die Externsteine in gut erreichbarer Nähe. Bei ihnen handelt es sich um auffällige Felsformationen aus Sandstein, die ebenfalls im herrlichen Teutoburger Wald zu finden sind. Interessant und sehenswert ist auch der Bismarckstein am Hermannsdenkmal. In der Nähe rund um das Hermannsdenkmal warten viele gastronomische Betriebe auf die Gäste, für das leibliche Wohl ist im Teutoburger Wald reichlich gesorgt. Familien mit Kindern finden hier ein tolles Unterhaltungsangebot. Auch Wanderer werden sich am Hermannsdenkmal wohl fühlen, denn lange Wanderwege, die an in der Nähe liegenden Sehenswürdigkeiten vorbei führen, warten nur darauf, zu Fuß entdeckt zu werden.

Deutsche Geschichte unterhaltsam erleben

Selbst Menschen, die sich für Deutsche Geschichte wenig interessieren, sind vom schönen Teutoburger Wald begeistert. Ob Externsteine oder Kletterpark, Waldbühne oder Straße der Monumente, rund um das Denkmal gibt es viel zu sehen! Auch die Gesundheit kommt im Teutoburger Wald nicht zu kurz: Neben viel frischer Luft kann man sich an natürlichen Thermalquellen laben, weitere Informationen dazu finden Sie im Internet.

 Bildquellenangabe: Rainer Klinke  / pixelio.de

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20. Dezember 2012

Weihnachten in Deutschland

Deutsche Weihnachtsgeschichten rund um den Heiligen Abend

Weihnachten in Deutschland Das Weihnachtsfest ist für die meisten Deutschen das schönste Fest im ganzen Jahr. Früher wie heute kommt zu Weihnachten die ganze Familie zusammen, doch schon die Adventszeit nutzen die Menschen, um sich auf den Heiligen Abend vorzubereiten. In den vier Wochen vor Weihnachten, genauer gesagt an den vier Sonntagen vor Heiligabend wird die Wohnung, oft auch das Haus, der Garten und Vorgarten festlich und stimmungsvoll geschmückt. Überall findet man dann Tannenzweige und Weihnachtsschmuck, den traditionellen Adventskranz und in Familien fröhlich bunte Adventskalender an den Wänden. Ausgestattet mit 24 Türchen sind dahinter hübsche Bilder und oftmals auch Süßigkeiten wie Schokolade versteckt, jeden Tag bis zum Weihnachtsfest dürfen die Kinder eine weitere Tür öffnen. Doch warum gehören Weihnachtsmann, Krippe und Tannenbaum eigentlich zur deutschen Weihnacht? Obwohl das Weihnachtsfest in erster Linie ein christliches Fest ist, gehört es doch zur deutschen Geschichte in jedem Zeitalter dazu.

Deutsche Geschichte, Sitten und Gebräuche zu Weihnachten

Viele Sitten und Bräuche und der Einfluss anderer Kulturen entwickelte das Weihnachten in Deutschland so, wie wir es heute kennen. Neben Ostern und Pfingsten gehört Weihnachten zu den bedeutendsten Feiertagen in unserem Land. An Heiligabend feiern wir die Geburt von Jesus, der im Stall in Bethlehem geboren wurde. Obwohl in einigen fernen Ländern am ersten Weihnachtstag die Bescherung stattfindet, werden hier in Deutschland schon am Heiligabend die Geschenke verteilt. Selbst Leute, die keinem Glauben angehören oder schon vor einiger Zeit aus der Kirche ausgetreten sind, feiern dennoch jedes Jahr das Weihnachtsfest. Es ist Teil der deutschen Geschichte geworden und gehört zum Leben dazu. Eine vorweihnachtliche besinnliche Zeit mit der ganzen Familie zu verbringen macht eben Freude, ob man nun Christ ist, oder nicht. Das Aufstellen eines prächtigen Weihnachtsbaumes, duftende Weihnachtsplätzchen und Weihnachtslieder zur Bescherung gehören dann einfach zum Heiligabend dazu. Und endlich hat man Zeit für die lieben Menschen, die im Alltag viel zu oft zu kurz kommen.

Weihnachtsfest und Weihnachtslieder

Am 25. Dezember 354 wurde das erste Weihnachtsfest in Rom gefeiert, zu verdanken haben wir es Papst Liberius. Im Jahr 381 wurde Weihnachten zur Feier der Geburt Jesu von Kaiser Theodosius als gültig erklärt. Jedoch dauerte es noch viele, viele Jahre, bis aus diesem Tag das Fest wurde, wie wir es heute kennen. Das Wort „Weihnachten“ wurde erst viel später gebräuchlich und ist uns aus einem alten Gedicht seit etwa 1170 bekannt. Schon aus dem 11. Jahrhundert stammen die ältesten Weihnachtslieder Deutschlands, bekannter sind bei uns aber volkstümliche Weihnachtslieder aus dem 18. und 19. Jahrhundert, da sie eine viel schönere Melodie besitzen und weitaus fröhlicher sind.

Bildquellenangabe: Ich-und-Du  / pixelio.de

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24. November 2012

Konrad Adenauer – Teil 2

Verhaftung wegen Widerstand

Konrad AdenauerKonrad Adenauer war nicht der Einzige, der zur Zeit Hitlers inhaftiert wurde, denn die Aktion Gewitter drehte sich um eine ganze Reihe von Verhaftungen, die allesamt durch die Gestapo ausgeführt wurden. Heute schätzt man, dass insgesamt etwa 5000 Menschen verhaftet worden sind. Die Aktion Gewitter befasste sich mit dem fehlgeschlagenen Attentat auf den Machthaber Adolf Hitler am 20. Juli 1944. Während ihr wurden zahlreiche Sympathisanten der anderen, nicht nationalsozialistischen Parteien festgenommen – auch wenn, wie bei Konrad Adenauer, nicht bewiesen werden konnte, dass diese Personen jemals mit dem Widerstand in Berührung gekommen waren. Innerhalb des deutschen Volkes stieß dieses Handeln der Nationalsozialisten auf großes Unverständnis. Der Aktion Gewitter fielen nicht nur mögliche Täter, sondern auch viele unschuldige, alte und kranke Menschen zum Opfer.

Flucht aus der Gefangenschaft

Nach seiner zweiten Verhaftung im Jahre 1944 wurde Konrad Adenauer in das Arbeitserziehungslager in Köln-Deutz gebracht. Hier traf er auf einen sehr lieben und fürsorglichen Funktionshäftling, der Mitleid mit ihm hatte. Durch die Hilfe des Kommunisten Eugen Zander gelang es Adenauer durch das Vortäuschen einer Krankheit in das Krankenhaus Köln-Hohenlind eingeliefert zu werden. Aus diesem gelang ihm im September 1944 die Flucht. Seine Freiheit war nicht von langer Dauer. Noch im selben Monat wurde Konrad Adenauer zum dritten Male verhaftet. Man brachte ihn in die Strafanstalt in Brauweiler bei Köln. Aus dieser wurde Konrad Adenauer noch im November des selben Jahres frühzeitig entlassen. Warum das so war und wo genau die einzelnen Gründe hierfür lagen, darüber streiten sich die verschiedenen Historiker noch heute.

Konrad Adenauer – Entwicklung der Verfassung

Als der Krieg endlich zu Ende war, wurde Konrad Adenauer im Jahre 1945 wieder der Oberbürgermeister von Köln. Dies verdankte er dem Amerikanischen Militär. Anders als die Amerikaner waren die Engländer nicht sehr begeistert von Adenauer und seinem Handeln. Sie unterstellten dem wieder ernannten Oberbürgermeister Unfähigkeit und entließen ihn kurzerhand aus seinem Amt. Seit Dezember 1945 musste sich Konrad Adenauer darum an keine Auflagen mehr halten. Dinge, die einem Oberbürgermeister untersagt blieben, wurden ihm nun zugestanden. Adenauer beschloss, sich der CDP, der Christlich Demokratischen Partei zuzuwenden. Auch für die CDU, die Christlich Demokratische Union Deutschlands setzte er sich ein, wurde am 2. Oktober 1946 zum CDU-Fraktionsvorsitzenden des Landtages von Nordrhein-Westfalen gewählt. Bis 1948 wurde Konrad Adenauer immer Erfolgs- und Einflussreicher. Als Vorsitzender des Parlamentarischen Rates wirkte er sogar an den Plänen einer neuen Verfassung für die BRD mit. Obwohl er noch nicht auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen war, war Konrad Adenauer 1948 schon so etwas, wie ein Volksvertreter gegenüber dem Ausland und vor Allem auch gegenüber den Alliierten. Aus Sicht vieler war Konrad Adenauer an der Entstehung der BRD maßgeblich beteiligt.

1949 – Erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschlands

Im Mai 1949 verkündete man das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Vier Monate darauf, am 15. September wurde Konrad Adenauer zum ersten Bundeskanzler der BRD ernannt. Das erste Kabinett der Koalitionsregierung bestand daraufhin aus CDU und CSU, DP sowie FDP. Zwei Jahre später, am 15. März 1951 wurde Bundeskanzler Konrad Adenauer zum Bundesminister des Auswärtigen ernannt. Der 1876 in Köln geborene und 1967 in Rhöndorf verstorbene Konrad Adenauer hat die Deutsche Politik geprägt und ist damit Teil der Deutschen Geschichte geworden. Im Januar / Februar 2013 finden in Dortmund und Bonn Ausstellungen statt, die den starken Einfluss seiner Politik auf Frieden und Freiheit zeigen.

Foto Katherine Young, New York

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14. Oktober 2012

Konrad Adenauer Teil 1

Konrad Adenauer – Deutscher Bundeskanzler

Konrad AdenauerKonrad Adenauer war der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und später auch gleichzeitig erster Bundesminister des Auswärtigen. Geboren wurde er am 5. Januar 1876 in Köln. Adenauers Vater war ein Sekretär, der am Kölner Appellationsgericht arbeitete. Seine Mutter bekam insgesamt fünf Kinder. Adenauer hatte zwei ältere und zwei jüngere Geschwister. Auch eine gute Ausbildung kam ihm damals zu Gute: Im Frühjahr 1894 machte der junge Konrad Adenauer sein Abitur, anschließend fing er seine Lehre in einer Kölner Bank an und entschied sich bereits kurz darauf das große Thema der Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg zu studieren. Sein Studium setzte er für einige Jahre fort, unter Anderem studierte er an Universitäten in Bonn und München. Konrad Adenauer war zwei mal verheiratet. Mit seiner ersten Frau bekam er drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter. Leider verstarb Emma Adenauer im Jahre 1916 nach 12 Jahren Ehe. Mit seiner zweiten Ehefrau Auguste war Konrad Adenauer bis zu ihrem Tod im Jahre 1948, 29 Jahre lang verheiratet. Aus der Ehe gingen fünf weitere Kinder hervor: Drei Söhne und zwei Töchter. Das erstgeborene Kind, ein kleiner Junge mit Namen Ferdinand ist allerdings nur wenige Tage alt geworden.

Ernennung zum Oberbürgermeister der Stadt Köln und anschließende Entlassung

Zwei Jahre vor seiner ersten Hochzeit wurde Konrad Adenauer im September 1917 einstimmig zum Bürgermeister der Stadt Köln gewählt. Nur einen Monat darauf ernannte man ihn zum bis dahin jüngsten Oberbürgermeister. Im Jahre 1918 berief man Konrad Adenauer dann zum Mitglied des Preußischen Herrenhauses. Eine hoch angesehene Mitgliedschaft, die dem aufstrebendem Politiker auf Lebenszeit gesichert werden sollte, tatsächlich jedoch mit dem Ende des deutschen Kaiserreichs entfiel. Auch für die Wohlfahrt ist Adenauer tätig gewesen. Er war sogar der Vorsitzende des Wohlfahrtsausschusses in Köln. Am 7. Mai 1921 wählte man ihn zum Präsidenten des Preußischen Staatsrates. Konrad Adenauer war katholischen Glaubens. Er engagierte sich ebenfalls als Präsident des Katholikentages in München. Es vergingen viele Jahre, bis Adenauer im Jahre 1933 durch die Hand der Nationalsozialisten zuerst aus dem Amt des Oberbürgermeisters und anschließend ganz aus dem Dienste der Stadt Köln entlassen wurde.

Konrad Adenauer – Von der Gestapo verhaftet und inhaftiert

Nachdem Adolf Hitler im Jahre 1933 an die Macht gekommen war, galt Konrad Adenauer für lange Zeit als Feind der Nationalsozialisten. Einmal hat er sich sogar geweigert einem nationalsozialistischen Führer die Hand zu geben, was den Zorn der Nationalsozialisten endgültig auf ihn zog. Am 30. Juni 1934 wurde Adenauer zum ersten mal durch die Gestapo verhaftet. Man behauptete Konrad Adenauer habe etwas mit dem sogenannten „Röhm-Putsch“ zu tun. Gemeint waren die Geschehnisse rund um die Ermordung von Ernst Röhms, einem Politiker der NSDAP – der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei. Im Jahre 1935 wurde Konrad Adenauer aus dem Regierungsbezirk Köln ausgewiesen. Ein Jahr später, im August 1944, wurde er im Rahmen der Aktion Gewitter erneut festgenommen.

Bildquellenangabe: Peter von Bechen  / pixelio.de

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23. September 2012

Deutsche Geschichte – Deutsche Persönlichkeiten – Willy Brandt

Willy Brandt – Teil deutscher Geschichte

 

Willy BrandtWilly Brandt lebte von 1913 bis 1992. Er war vor Allem in den frühen 70ern als bedeutender Politiker in Deutschland aktiv. Mit richtigem Namen hieß Willy Brandt „Herbert Ernst Karl Frahm“. Er gehörte zu den Sozialdemokraten und war für 9 Jahre der Bürgermeister unserer Hauptstadt Berlin. Bis 1974 war Willy Brandt als Parteivorsitzender der SPD vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Er ist der erste Sozialdemokrat überhaupt, der dieses wichtige Amt beschreiten durfte. Willy Brandt steht bis heute für friedvolle Ost- und Westkommunikation. Er galt als großer Visionär und sprach bereits in den 60er Jahren offen aus, wie viel ihm persönlich an der Wiedervereinigung Deutschlands gelegen war. Auch die Kinder und Jugend in Deutschland lagen ihm sehr am Herzen. Für seine großartige Politik im Kampf für Freiheit und deutsche Einheit erhielt der Sympathische Wahlberliner im Jahre 1971 den Friedensnobelpreis. Willy Brandt steht für Menschlichkeit. Er ist sein Leben lang immer bodenständig geblieben, selbst in seinem Amt als Bundeskanzler.

Von Herbert Ernst Karl Frahm zu Willy Brandt

Viele Straßen, Schulen und Ausbildungsstätten tragen noch heute seinen Namen. Der Name Willy Brandt ist übrigens ein Deckname. Der junge Herbert Frahm nahm seinen neuen Namen während seiner Zeit bei der SAP, der Sozialistischen Arbeiterpartei an. Grund für die Namensänderung war die Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahre 1933. Sie erforderte eine Geheimhaltung der SAP, welche darum in den politischen Untergrund verschwand und Herbert Ernst Karl Frahm mit sich nahm. Willy Brandt war ein hoch angesehener Mann, dem zu Ehren man im Jahre 1994, zwei Jahre nach seinem Tod, eine Stiftung gründete. Die „Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung“ hat sich in Berlin und Lübeck niedergelassen. Hier übernimmt sie fortan politische Bildungsarbeiten, stellt historische Forschungen an und gibt Raum für Konferenzen.

Guillaume-Affäre und Willi Brandt

Nach seinem politischen Höhepunkt, der gewonnenen Bundestagswahl 1972, folgte die zweite Regierungszeit und mit ihr Ölkrise, ÖTV Streik und Wirtschaftsabschwung. Ursachen für seinen Rücktritt, der im Mai 1974 publik gemacht wurde. Auslöser für das politische Aus war die Guillaume-Affäre: Der DDR-Spion Günter Guillaume wurde zu Willy Brandts engstem Mitarbeiter, nach seiner Enttarnung trat Willy Brandt aus Verantwortung zurück. Er fühlte sich verantwortlich dafür, dass er Guillaume in direkter Nähe geduldet hatte, obwohl dieser seit langer Zeit verdächtigt wurde, ein Spion zu sein. Die Brisanz dieses Verdachtes hatte Willy Brandt deutlich unterschätzt. Zusätzlich wurde Willy Brandt von Herbert Wehner, damals Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, Amtsmüdigkeit vorgeworfen, dazu Affären mit Frauen, großer Alkoholkonsum und die Angst, erpressbar zu werden. Willy Brandts Nachfolger wurde Helmut Schmidt, der das Amt überrascht, aber pflichtgemäß übernahm, Brandt selbst blieb aber Vorsitzender der SPD und war weiterhin politisch engagiert und aktiv.

Bildquellenangabe: HAUK MEDIEN ARCHIV / Alexander Hauk / www.alexander-hauk.de  / pixelio.de

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7. August 2012

Bergbau Museum – ein Stück Deutsche Geschichte

Die Stadt Bochum lädt zur großen Entdecker-Tour

Bergbau Museum BochumDas Bergbau Museum in Bochum ist ein beliebtes Reiseziel für Industrie-Interessierte aus ganz Deutschland und seinen Nachbarländern. Offiziell gehört es sogar zu den meistbesuchten Museen des ganzen Landes! Kein Wunder, denn das Bergbau Museum erzählt die Geschichte der Evolution. Na ja, zumindest im weitesten Sinne, schließlich trug die Gewinnung von Rohstoffen aus dem Erdreich schon immer in großem Maße zur Weiterentwicklung der Menschheit bei. So viel ist unumstritten. Das Deutsche Bergbaumuseum ist nicht nur Ausstellungsort, sondern auch Forschungseinrichtung zum Thema Montangeschichte. Während Besucher der Ausstellungshallen also der Gewinnung von Rohstoffen auf den Fersen sind, forschen profilierte Wissenschaftler an Techniken zu deren Weiterentwicklung.

Deutsche Geschichte über – und „unter Tage“!

Das Faszinierende am Deutschen Bergbau Museum ist seine Nähe zur Thematik. Hier kann Geschichte nicht nur nachgelesen und angesehen, sondern auch selbst erlebt und gefühlt werden! Das Museum ist in zwei spektakuläre Bereiche unterteilt. Es gibt einen überirdischen und einen unterirdischen Abschnitt. Über der Erde befinden sich die gut bestückten Ausstellungshallen des Museums. Sie beherbergen zahlreiche, sehr anschauliche Gegenstände der deutschen Bergbaugeschichte und erzählen von den vielen verschiedenen Techniken zur unterirdischen Rohstoffgewinnung, die sich im Laufe der Jahrhunderte langen Bergbaugeschichte Deutschlands angesammelt haben. Das eigentliche Highlight des Museums befindet sich aber nicht über, sondern „unter Tage“. Tief unter dem eigentlichen Museum in Form eines originalgetreuen Anschauungsbergwerks. Hier können Besucher unter Begleitung eines erfahrenen Museumsmitarbeiters am eigenen Leib nachempfinden, wie sich der Job des Bergmannes an gefühlt haben muss. Selbstverständlich in echter Entdecker-Montur mit weißem Mäntelchen und gelbem Schutzhelm.

Einen Blick über ganz Bochum werfen: Der Förderturm

Bei schönem Wetter kann man im Deutschen Bergbau Museum noch einen weiteren Höhepunkt genießen: Die atemberaubende Aussicht über die bereits von Herbert Grönemeyer besungene Ruhrgebietsstadt Bochum. In schwindelerregender Höhe, bis zu 62 Meter über dem Boden befindet sich die großzügige Aussichtsplattform des hauseigenen Förderturms aus den späten 30er Jahren. Sie ist bequem über einen Fahrstuhl, der bis zu 50 Metern hoch fährt und weiterführende Treppen zu erreichen. Wer seinen Museumsbesuch unbedingt auch mit einer Visite des Förderturms verbinden möchte, muss jedoch aufs Wetter Acht geben. Denn bei schlechten Witterungsverhältnissen bleiben Förderturm so wie Aussichtsplattformen zur Sicherheit geschlossen. Da für wird sicher jeder Verständnis haben.

Bildquellenangabe: Dieter Schütz  / pixelio.de

 

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17. Juli 2012

Nationale Feiertage in der Welt

Vorkommen und Bedeutung

Nationale FeiertageJedes Land auf der Welt hat einen nationalen Feiertag. Auch wenn er in jedem Land anders gefeiert wird, ist er doch gesetzlich bestimmt worden. Ein nationaler Feiertag ist immer eine wichtige Angelegenheit, denn er soll die Bürger eines Staates an ein längst vergangenes, aber überaus wichtiges Geschehnis erinnern. Dieses Vorkommnis kann ganz unterschiedlichen Ursprungs sein. Manchen Orts feiert man die Gründung eines Staates, das erlangen der Unabhängigkeit, oder aber das Ende eines langen Krieges. Was eine Nation feiert, ist sehr individuell und stets von der Geschichte des jeweiligen Landes abhängig. Trotzdem bleibt eine große Gemeinsamkeit: Allen Nationalfeiertagen unserer Erde liegt ein positives, also erfreuliches Ereignis zu Grunde.

„Der Tag der deutschen Einheit“ – Wiedervereinigung in Deutschland

Auch in Deutschland gibt es einen nationalen Feiertag. Er fällt auf den dritten Oktober eines jeden Jahres und erinnert an die deutsche Wiedervereinigung, die 1990 vertraglich abgeschlossen wurde. Man spricht vom berühmten „Tag der deutschen Einheit“ und feiert den Eintritt der „neuen Bundesländer“, also der ehemaligen DDR in die Bundesrepublik Deutschland. Nach Vertragsabschluss war schnell klar, dass „die Wende“ als neuer deutscher Nationalfeiertag geehrt werden sollte. Worüber man sich nicht einig war, das war die Findung eines geeigneten Datums. So kam es, dass anfänglich nicht der offiziellen Wiedervereinigung am dritten Oktober 1990, sondern dem Fall der gefürchteten „Berliner Mauer“ am neunten November 1989 gedacht werden sollte.

Ein ganzes Land feiert „die Wende!“

Der Tag der deutschen Einheit wird in ganz Deutschland gefeiert. Im Westen, genau so wie im Osten. Es gibt in jedem Jahr offizielle und auch inoffizielle Veranstaltungen zum Thema. Die Politik zelebriert den dritten Oktober immer in einem anderen Bundesland. Das hängt ganz davon ab, welches Land aktuell den Vorsitz im deutschen Bundesrat hat. In diesem Jahr, wird im Süden gefeiert und das Bundesland Bayern lädt anlässlich des Gedächtnisses der Wiedervereinigung zum standesgemäßen Fest. Weitere große Veranstaltungen finden in der Hauptstadt selbst statt. Viele Menschen zieht es dann wieder zum Brandenburger Tor, einem der original Schauplätze der Wiedervereinigung in Berlin. Hier gibt es so manches lustige Spektakel. Das Angebot reicht von fröhlichen Kinderfesten bis hin zu abendlichen Rockkonzerten. Schulen und Ämter im Land bleiben an diesem besonderen Tag geschlossen und ganz Deutschland konzentriert sich auf das Feiern des Einigungsvertrages 1990.

 

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6. Juni 2012

Deutsche Geschichte – berühmte Bauwerke

Der Kölner Dom

Kölner DomDie „Hohe Domkirche zu Köln“, wie der eingetragene, offizielle Name des Kölner Doms lautet, steht etwa 250 Meter vom Rhein entfernt in der Nähe des Kölner Hauptbahnhofes. Der Kölner Dom ist etwas über 157 Meter hoch und damit das zweitgrößte Kirchengebäude Europas und das dritthöchste auf der ganzen Welt. Er steht umgeben von der sogenannten Domplatte auf dem Domhügel, welcher etwa 17 Meter über dem Fluss aufragt. Gebaut wurde er im gotischen Baustil, wobei aufgrund der langen Zeit zwischen Baubeginn und Fertigstellung die zwei Stile der Gotik und der Neugotik angewendet wurden. Zwischen den Jahren 1880 bis 1884 war der Kölner Dom das größte Gebäude der Welt und ist heute die am häufigsten besuchte Sehenswürdigkeit in Deutschland. Im Durchschnitt besuchen etwa 20.000 Menschen aus der gesamten Welt den Kölner Dom.

Ein neuer, größerer Dom

In den Jahren 873 bis 1248 nach Christus Geburt, stand an der Stelle des heutigen Kölner Doms sein damaliger Vorgänger, der Hildebold-Dom. Im Jahre 1164 wurden der Kirche die Reliquien der Heiligen drei Könige übergeben, welche fortan in dem Dom aufbewahrt wurden. Daraus entstand allerdings das Problem, dass der alte Dom nicht groß genug war, um die darauf folgenden Massen von Pilgern aufnehmen zu können. Daher wurde geplant, den alten Dom abzureißen und einen entsprechend größeren an seiner Stelle zu errichten. Am 15. August 1248 wurde mit dem Bau des heutigen Kölner Doms, nach dem Vorbild der Kathedrale von Amiens begonnen.

Eine Bauzeit über Jahrhunderte

Der Bau eines derart gewaltigen Gebäudes dauerte über viele Jahrzente an und somit wurde der Dom Stück für Stück aufgebaut. Nach und nach wurden besondere Einzelbereiche, wie etwa 1277 der Altar der Domsakristei, geweiht. Die riesigen, farbenprächtigen Fenster, jeweils über 17 Meter hoch, wurden zwischen 1304 und 1311 eingesetzt. Ab dem Jahre 1300 hatte man damit begonnen, den Südturm zu bauen. 1322 wurde die Weihe des Chores vorgenommen und die Reliquien der Heiligen drei Könige in den neuen Dom gegeben. Eine erste Messe wurde aber erst im Januar 1388 im Bau des Doms abgehalten. Die ersten Baumeister starben lange vor der Fertigstellung des Domes. Nach 1410 erst, bekam der Kölner Dom eine erste Glocke, die sogenannte Dreikönigenglocke. Im Jahre 1437 war der Kölner Dom etwa 59 Meter hoch und die weiteren Glocken wurden in den Südturm aufgehängt. Die großen Glocken haben ein Gewicht von 11.500 Kg (Pretiosa) und 5.200 Kg (Speciosa). Ab dem Jahre 1510 endete der Bau an dem noch immer unfertigem Kölner Dom vorerst, unter anderem weil es an Pilgern und Geld mangelte. Der unfertige Bau konnte aber durchaus als Dom verwendet werden. Es sollte über 300 Jahre dauern, bis man wieder am Dom arbeitete.

Die Fertigstellung des Kölner Doms

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Bau am Kölner Dom wieder aufgenommen. Unter Anderem beteiligte sich auch Preußen bei den Geldspenden für dieses Vorhaben. Am 4. September 1842 wurde der Grundstein des Weiterbaus in der Mauer des Südturmes eingebaut. Im Jahre 1863 wurde der Ausbau des Inneren vom Kölner Doms fertiggestellt woraufhin man sich der Westfassade zuwendete und diese weiter baute. Nach über 600 Jahren seit dem Baubeginn im Mittelalter, wurde der Kölner Dom im Jahre 1880 endlich fertiggestellt. Schätzungen besagen, dass die verwendeten Massen von Steinen am Kölner Dom etwa 300.000 Tonnen beträgt. Bis zur Vollendung des „Washington Monument“ war der Kölner Dom das höchste Gebäude auf der ganzen Welt und zählt seit dem Jahre 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Kölner Dom ist eines der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands und wird täglich von vielen Touristen besucht.

Bildquellenangabe: Templermeister  / pixelio.de

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6. Mai 2012

Sigmund Freud (06. Mai 1856 – 23. September 1939)

Wichtiger Denker und Begründer der Psychoanalyse

PsychoanalyseSigmund Freud war der Erfinder der Psychoanalyse. Der Begriff Psychoanalyse umschreibt ein psychologisches Verfahren, dessen Theorie gegen Ende des 19.Jahrhunderts in Wien, Österreich begründet wurde. Die Psychoanalyse, also das Erkennen von Seelischen Krankheiten durch tiefe seelische Einblicke mittels intensiver Gespräche war Sigmund Freuds größte Entdeckung. Für sie wurde er berühmt und ist es bis heute noch. In Österreich praktizierte Sigmund Freud lange Zeit als Mediziner. Trotzdem ist er nicht nur als solcher bekannt: Sigmund Freud wird außerdem weltweit als erfolgreicher Psychologe seiner Zeit und großer Religionskritiker angesehen. Auch aktuell ist Freud Teil des Lernstoffes in vielen deutschen Schulen. Seine Theorien gelten als bahnbrechend und er selbst als vielleicht wichtigster Denker seiner Zeit.

Sigmund Freud ganz privat

Der Lebensweg von Sigmund Freud beginnt vor mehr als 150 Jahren mit seiner Geburt am 6. Mai 1856 in Freiberg, das damals noch zu Österreich-Ungarn, heute jedoch zur Slowakei gehört. Obwohl er es nicht tatsächlich war, fühlte sich Sigmund Freud Zeit seines Lebens mehr deutsch, als alles andere. Als Sohn eines jüdischen Wollhändlers und seiner daheim bleibenden Frau sah sich auch Sigmund Freud als jüdisch an. Nach den Prinzipien des Judentums leben wollte er aber nicht. Sigmund Freud besaß eine viel mehr atheistische Sichtweise der Dinge und äußerte sich nicht selten kritisch zum Thema Religionsgrundlagen. Man sagt ihm nach, dass er ein großer Denker war, der trotz Allem sehr traditionsverbunden gelebt haben soll. Auch den Bund der Ehe ging Sigmund Freud mit einer jungen jüdischen Frau ein. Gemeinsam zeugten Sie sechs Kinder. Wissenswert: Auch Sigmund Freud selbst stammt aus einer Großfamilie. Sein Vater war mehrmals verheiratet und bekam den kleinen Sigmund erst mit seiner dritten Ehefrau. Es ist daher nicht mehr verwunderlich, dass Sigmund Freud neben sieben richtigen Geschwistern auch zwei Halbgeschwister besaß.

Berühmte Werke Sigmund Freuds

Ein sehr frühes Werk von Sigmund Freud stammt von Freud und Breuer: „Über den psychischen Mechanismus hysterischer Phänomene“ aus dem Jahr 1893, ebenso der gleichnamige Vortrag. Im Jahr 1895 folgte das Werk über die Berechtigung, von der Neurasthenie einen bestimmten Symtomenkomplex als Angstneurose abzutrennen, aus dem gleichen Jahr sind die Studien über Hysterie von Freud und Breuer. Sehr interessant ist die Traumdeutung von 1900 oder von 1905 die drei Abhandlungen zur Sexualtheorie. Jedes Jahr folgten neue Werke, von neurotischen Krankheitstypen über Trauer und Melancholie bis zum letzten Werk im Jahr 1939 „Der Mann Moses und die monotheistische Religion“. Viele seiner Werke bekommt man heute als Zusammenfassung auf CD-Rom zu kaufen.

Bildquellenangabe: Gerd Altmann  / pixelio.de

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6. April 2012

Deutsche Dichter – Heinrich Heine

Heinrich Heine – Dichter jüdischer Herkunft

Heinrich HeineHeinrich Heine war ein deutscher Dichter jüdischer Herkunft, der im Jahre 1797 geboren wurde und im Jahre 1856 verstorben ist. In der Rheinstadt Düsseldorf aufgewachsen lebte der Kaufmannssohn ein sehr familiäres und behütetes Leben. Zu seiner Mutter und seinem Vater pflegte er stets ein gutes Verhältnis. Heinrich Heine genoss eine hervorragende Ausbildung als Bankkaufmann. An diese kam er in erster Linie jedoch durch familiäre Beziehungen, denn das Bankinstitut gehörte seinem Onkel. Obwohl seine Arbeit gutes Geld einbrachte, schrieb der junge Heinrich wesentlich lieber an lyrischen Texten und verfasste seine ersten Gedichte.

Vom Judentum zum Christentum konvertiert

Heines größter Wunsch war es, einmal eine Anstellung im Berufsfeld Rechtswissen zu erhalten und auf diese Weise direkt für sein Land arbeiten zu können. So kam es, dass Heinrich Heine auch die Universität besuchte. Um bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben, konvertierte Heine in jener Zeit seine Religion. Anstatt Jude war er nun Christ. Zu einer Anstellung Heines beim deutschen Staat sollte es aber niemals kommen. Schließlich war Heinrich Heine, obwohl er sich um eine Arbeit für Deutschland bemühte, dafür bekannt, den Ansichten seines Landes eher skeptisch gegenüber zu stehen.

Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit

Der Dichter Heinrich Heine war ein wahrer Schöngeist. Er schrieb viele sehr romantische Gedichte. Die meisten über starke Gefühle, wie Liebe und Sehnsucht. Einige von ihnen erlangten echten Ruhm und wurden später vertont und als Audiodateien festgehalten. Auch war Heinrich Heine sehr sozial eingestellt. Die Menschen, besonders die Ärmeren unter ihnen, lagen ihm sehr am Herzen. Überhaupt stand der engagierte Heine für viele große Werte und Gerechtigkeit ein. In einer Zeit, in der nur einige wenige einflussreiche Menschen das Sagen hatten, kämpfte Heine für Freiheit, Demokratie und Chancengleichheit. Doch was so schön klingt, machte Heine schnell zu einer Art Staatsfeind.

Schöngeist Heinrich Heine

Aus Angst davor, dass Heines Schriften das deutsche Volk in den Aufstand führen könnten, verbot der deutsche Staat die meisten von ihnen. Andere Schriftstücke und Werke mussten sich wiederum strengen Zensuren unterziehen. Dem Schöngeist Heinrich Heine fehlte es rasch an Entfaltungsmöglichkeiten und so kam es, dass er (auch um nicht ins Gefängnis gesperrt zu werden) 1881 nach Frankreich aussiedelte. Hier setzte er sich fortan für die Verständigung Frankreichs und Deutschlands ein und genoss dabei, dank der anderen Rechtslage im Nachbarland, wesentlich mehr Freiheiten. Nach langer Krankheit starb Heinrich Heine im Jahre 1856 in Paris. Hier liegt er bis heute begraben. Man sagt, gegen Ende seines Lebens habe Heine den Glauben an die Menschheit verloren, aber den an Gott und das Himmelreich wiedergefunden.

Bildquellenangabe: siepmannH  / pixelio.de